Detektiv MT

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Klebefalle in Deltaform zum Erkennen, Lokalisieren und Überwachen von vorratsschädlichen Motten (Mottenfaltern und flugaktiven Käfern) mit Pheromonlockstoff.

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Beschreibung

Klebefalle in Deltaform mit Pheromonköder zum Erkennen, Lokalisieren und Überwachen von vorratsschädlichen Mottenfaltern und flugaktiven Käfern

• Größe der Klebefalle etwa 95 x 75 x 15 mm.
• Versandkarton mit 10 Detektiv·MT·(inkl. 1 Mottenkapsel je Falle)

Zur Früherkennung, Lokalisierung von Befallsherden und Bewertung von Bekämpfungen bei Mottenbefall. Unerlässlich für den Erfolg des Kontrollsystems ist die Festlegung der Verantwortlichkeit für mindestens wöchentliche Kontrollen und die Aufzeichnung der Fangresultate !

Lockstoffe

Mottenkapsel mit Pheromonen (spezifische Sexualduftstoffe der Motten- und Käferweibchen) zur Detektion von Dörrobst-, Speicher-, Tropische Speicher-, und Mehlmotten

Wirkung

Männliche Schadinsekten folgen der Duftspur und finden in kurzer Zeit statt des Weibchens Detektiv MT. Hier kleben sie auf einer Leimfläche fest.

Vorteile

Verhindert die Paarung, unterbricht den Entwicklungszyklus.
Die Deltaform ist besonders attraktiv; sie verbessert die Fängigkeit.
Hervorragende Klebefähigkeit in weitem Temperaturbereich.
Klebende Unterseite ist staubgeschützt und erleichtert Kontrollen.
Schnelle und einfache Vorbereitung.
Mit Papierclip zum Aufhängen.

Benötigte Mengen

3 – 5 Fallen pro 1.000 m² Bodenfläche bei Mottenfaltern
4 – 6 Fallen pro 1.000 m² Bodenfläche bei Tabakkäfern

Pheromonkapseln bzw. -tabletten erst unmittelbar vor Gebrauch auspacken.
Bis dahin im Kühlschrank bei ca. 2 – 5 °C lagern.
Nach etwa 4 – 6 Wochen verliert die Pheromonkapsel bzw. die Pheromontablette ihre Lockwirkung. Die Falle ist dann komplett durch eine neue zu ersetzen.

Schädlingsprophylaxe und Schädlingsmonitoring mit Detektiv MT

Wirkung
Nach Entnahme aus dem Schutzbeutel diffundiert das in einer Kunststoffkapsel enthaltene, nicht sichtbare Sexualpheromon kontinuierlich durch deren Wandung und wird mit Luftströmungen im Raum verbreitet.
Die Männchen nehmen diese Pheromon-Duftstoffe mit besonderen Riechhaaren (Sensillen) ihrer Fühler schon in unvorstellbar geringen Konzentrationen wahr. Sie werden angelockt und fliegen zielgerichtet zur Geruchsquelle, d. h. zur Klebefalle, dem vermeintlichen Weibchen.

Angelockt werden die Männchen der folgenden Mottenarten:
– Tabak-, Kakao- bzw. Speichermotte (Ephestia elutella)
– Mehlmotte (Ephestia kuehniella)
– Dörrobstmotte (Plodia interpunctella)
– Tropische Speichermotte (Ephestia cautella).

Zur Anlockung der Männchen des
– Tabakkäfers (Lasioderma serricorne) muß die Falle mit einer spezifischen Pheromontablette ausgerüstet werden. Detektiv MT kann mit weiteren Dispensern z.B. für Reismehlkäfer, Brotkäfer oder Kleidermotten auf Anfrage ausgerüstet werden.

Nach etwa 4 – 6 Wochen verliert die Mottenkapsel bzw. die Pheromontablette ihre Lockwirkung. Falle dann komplett durch neue ersetzen.
Ein früherer Austausch ist evtl. nötig, wenn die Leimflächen durch viele gefangene Käfer/Motten oder Staub inaktiv wurden. Ersetzte Pheromonkapseln bzw. -tabletten sowie deren Verpackung unbedingt aus Lager- und Fabrikationsbereichen entfernen.

Anwendung

1. Abdeckfolie von den Leimflächen des Detektiv MT entfernen
2. Beutel mit der Pheromonkapsel aufreißen und diese mit Papierclip umwickeln. Fest anziehen. Kapsel nicht öffnen
3. Die Hälften des Detektiv MT nach innen (Staubschutz) oder nach außen (hierbei kein Staubschutz) klappen und die Laschenenden verhaken. Freies Ende des Papierclips durch Schlitz im Mittelfalz des Detektiv MT führen
4. Detektiv MT aufhängen. Laufend kontrollieren.

 

Pheromonkapseln bzw. -tabletten erst unmittelbar vor Gebrauch auspacken. Bis dahin im Kühlschrank bei ca. 2 – 5 °C lagern.

Einsatz und Überwachung der Fallen

Die Aufgabe der Früherkennung kann Detektiv MT nur erfüllen, wenn die Fallen rechtzeitig vor dem Falterflug (siehe Schema unten) in den Lager- und Fabrikationsräumen ausgebracht werden, also bevor viele Weibchen ausschlüpfen und mit der Falle konkurrieren. (In beheizten Räumen sollen ständig Fallen hängen.)

Jede Falle soll regelmäßig alle 4 – 7 Tage kontrolliert werden. Art und Anzahl der gefangenen Schadinsekten sind in den beiliegenden Auswertbogen einzutragen. Es wird empfohlen, die Auswertformulare mehrere Jahre aufzubewahren. So wird ein Fangzahlenvergleich der einzelnen Jahre ermöglicht und die notwendige Erfahrung im Umgang mit dem Fallensystem gewonnen.
Nimmt die Zahl der bei den einzelnen Kontrollen gezählten Falter/Käfer deutlich zu, so ist mit vermehrter Eiablage zu rechnen.
Beim Überschreiten einer festgelegten Vorsichtsschwelle kann versucht werden, mit einer größeren Anzahl von Detektiv MT ein künftiges Anwachsen des Befalles zu unterdrücken (nur bei Motten !). Misslingt das, muss nach Überschreitung einer festgelegten Schadensschwelle sofort mit wöchentlichen Detmolin-Verneblungen begonnen werden. Schwellenwerte sind unter Berücksichtigung aller betrieblichen Gegebenheiten individuell festzulegen.

Die Vorsichtsschwelle kann z. B. bei 1 – 3 Faltern/Käfern je Falle und Woche liegen.
Luftumwälzung und Zugluft stören das Fangsystem. Aus diesem Grund sind Detektiv-Fallen in einem gewissen Abstand zu Türen und Lüftungseinrichtungen anzubringen.

Bedarf

Zur Früherkennung von Motten sind je 1000 m2 Bodenfläche 3 – 5 Fallen anzubringen.

Zur Befallsunterdrückung (nur bei Motten möglich) sind je 1000 m2 ca. 10 – 20 Fallen nötig. Die Fallen sind möglichst hoch, aber noch erreich- bzw. kontrollierbar in enger Nachbarschaft der befallsgefährdeten Vorräte aufzuhängen. Dunkle und zugfreie Zonen werden bevorzugt.
Mit immer enger werdenden Rastern gleichmäßig verteilter Fallen können einzelne Befallsherde im Raum lokalisiert und beseitigt werden.

Die Falterflugzeiten im Schema beziehen sich auf Ephestia elutella (Tabak-, Kakao- bzw. Speichermotte).
Andere Mottenarten wie z. B. Dörrobstmotte, Mehlmotte, Dattelmotte haben abweichende Flugzeiten. Hier sind eigene Beobachtungen und Kontrollen wichtig. Die schematische Darstellung zeigt den Entwicklungszyklus in ungeheizten Lagerräumen in Deutschland. Die Zeiten können sich durch die vorherrschenden Temperaturen besonders im Frühjahr etwas verschieben.
Massiver Falterflug konzentriert sich auf eine Periode von 2 – 3 Wochen im Juni.
Häufig kommt es Ende August/Anfang September zu einem weiteren, meist schwächeren, manchmal auch stärkeren Falterflug. Es handelt sich um eine zweite Generation. Die Masse der Motten jedoch bringt es bei den mitteleuropäischen Temperaturen nur zu einer Generation pro Jahr. In warmen Ländern gibt es drei Generationen. Die aus dem zweiten Falterflug stammende Generation überwintert meist im Raupenstadium.

Bei Temperaturen unter 15 °C fliegen keine Motten mehr.

Wenige Motten können schon ab Mitte April auftreten und ebenso in den Flugpausemonaten.
Die Pfeile in der schematischen Darstellung bedeuten: Hier ist mit der Falterbekämpfung zu beginnen, um den Entwicklungszyklus zu durchbrechen. Die Zeiten der zu empfehlenden wöchentlichen Falterbekämpfung sind im Monatsring (oben) durch Tönung gekennzeichnet, wobei der Vollton massiven Falterflug anzeigt und der Farbverlauf schwächeren.

Muster Auswertebogen

Detektiv MT Produktbeschreibung mit Anwendungsanleitung im Detail zum Download [PDF]

 

Quellennachweis Bilder und Texte: Biozide 808 Frowein GmbH & Co.KG

Zusätzliche Information

Gewicht0.5 kg
Versandkarton

10 Detektiv·MT (inkl. 1 Mottenkapsel je Falle)